Vaterglück

Ja, was soll ich sagen. Gestern kam ich um acht Uhr abends von der Arbeit. Ich machte noch schnell die Küche sauber um mich um neun Uhr ins Bett zu legen, denn am nächsten Morgen um sechs Uhr musste ich wieder im Büro sein.
Da weckte mich meine Frau, die noch am Fernsehen schauen war, weil ich den Kühlschrank nicht saubergemacht hatte. Gut, das war mein Fehler. Einmal die Woche muss der Kühlschrank ausgeräumt und saubergemacht werden. Das habe ich gelernt, das weiß ich.
Um halb eins kam ich dann endlich ins Bett; nachdem ich noch im Wohnzimmer die Möbel gereinigt hatte. Ich konnte meine Frau verstehen; niemand möchte seine Füße auf einen dreckigen Tisch legen.

Und wenn ich die Hausarbeit richtigmache, gibt’s auch am Monatsende mehr Taschengeld. Auch mal mehr als zwanzig Euro.

Jeden Sonntagmorgen um zehn Uhr gibt es ein Familientreffen. Dabei wird von meiner Frau, meinen zwei Kindern und mir darüber diskutiert, was ich noch besser machen kann.
Sonntags mittags habe ich dann zwei Stunden für mich alleine, mit den Kindern auf dem Spielplatz. Früher war das nur eine Stunde, aber die zweite Stunde habe ich dann durchgesetzt.

Übermorgen habe ich meinen Jahreshöhepunkt. Meine Frau fährt mit den Kindern und den Kreditkarten zum Einkaufen in die Stadt.
Wenn ich rechtzeitig mit dem Putzen und der Gartenarbeit fertig bin habe ich den ganzen Samstagnachmittag für mich.

Dann kann ich mich mal richtig austoben.
Dann räume ich endlich mal die Garage auf.
Das wird ein Spaß.

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